Holzhausenkonzerte – klavierplus<br>Konzert mit dem Arcon Trio

Holzhausenkonzerte – klavierplus
Konzert mit dem Arcon Trio
Am Donnerstag, 12. April 2018, 19.30 Uhr
Arcon Trio © Arcon Trio

David Marquard Violine
Janis Marquard Violoncello
Julis Asal Klavier

 

 

 


Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906-1975)
Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8
Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906-1975)
Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66


Im Frühjahr 2012 gründete Julius Asal gemeinsam mit den Brüdern Janis und David Marquard das ARCON TRIO. Nach ersten Arbeitsphasen gab das Ensemble im Oktober 2013 sein von der Presse gelobtes Debüt. Es folgten u.a. die Einladung zur "Michelstädter Musiknacht" 2014 und die intensive Beschäftigung mit Projekten wie der Aufführung des Klaviertriozyklus' von Johannes Brahms. Im November 2015 wurde es als jüngstes teilnehmendes Ensemble beim "Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft e.V." mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Künstlerisch bedeutend waren für das ARCON TRIO insbesondere die Begegnung und intensive Zusammenarbeit mit dem renommierten Fauré Quartett im Rahmen des 20. Internationalen SommerCampus' in Rostock.

Schostakowitsch dominiert die erste Programmhälfte, die auf den ersten Blick etwas außergewöhnlich erscheint, da das Klaviertrio Nr. 1 c-Moll und direkt im Anschluss sein Klaviertrio Nr. 2 e-Moll erklingt. Beide Klaviertrios unterscheiden sich sehr stark voneinander: Während es sich bei dem Klaviertrio Nr. 1 um ein Frühwerk in einem Satz handelt, welches Schostakowitsch kurz nach dem Tod seines Vaters geschrieben hat, ist das Klaviertrio Nr. 2 im Zweiten Weltkrieg kurz nach dem Tod eines Freundes entstanden und verarbeitet in den vier Sätzen sowohl die Trauer um den Freund, als auch den Schmerz über die Not der Kriegszeit. Ein noch größerer Unterscheid als zwischen den beiden Werken Schostakowitschs besteht schließlich zu Mendelssohns Klaviertrio Nr. 2. Mendelssohn hatte eine gänzlich andere Perspektive auf Kunst und Leben als Schostakowitsch später und komponierte – genau 100 Jahre vor Schostakowitschs zweitem Trio – mit seinem op. 66 ein emotional geladenes, virtuoses und sehr dicht strukturiertes Werk, das oft im Schatten seines ersten Klaviertrios steht. 

Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung (Förderer), Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung (Förderer), Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 17/€ 28/€ 34/€ 39
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