Mäzene, Stifter, Stadtkultur<br>Schuld und Sühne<br>Ein Rundgang durch die Geschichte der gesetzlichen Strafen

Mäzene, Stifter, Stadtkultur
Schuld und Sühne
Ein Rundgang durch die Geschichte der gesetzlichen Strafen
Am Mittwoch, 21. Februar 2018, 19.30 Uhr

Eintritt frei

Vortrag von Dr. Markus Hirte
Die grausamen Strafen früherer Jahrhunderte sind für uns heute kaum nachvollziehbar. Sie wurden  aber keineswegs in einem rechtsfreien Raum verhängt und waren auch nicht willkürlich. Folter, Galgen, Schwert und Scheiterhaufen oder auch das Ertränken von Kindsmörderinnen dienten dazu, den jeweiligen Vorstellungen von Gerechtigkeit Genüge zu tun und abschreckend zu wirken. In biblischer Tradition sehen die sog. Spiegelstrafen, die ein vorausgegangenes Vergehen widerspiegeln, wie etwa das Handabhacken für Diebstahl.
Eine hart durchgreifende Justiz diente aber auch dazu, die bestehenden festen gesellschaftlichen Strukturen zu sichern. Und ebenso war der übliche öffentliche Vollzug von Strafe auch stets eine Demonstration des Machtmonopols der Obrigkeit.
Der Jurist und Rechtshistoriker Dr. Markus Hirte leitet seit  2013 das Mittelalterliche Kriminalmuseums in Rothenburg o.d.T. das, zu einem der beliebtesten Museen zählt und für fachlich hervorragende Ausstellungen und Publikationen bekannt ist.

Eintritt frei, begrenztes Platzangebot, keine Reservierungen möglich
Kooperationspartner: Frankfurter Bürgerstiftung, Freunde Frankfurts e.V.

Eintritt frei